Was macht ein externer IT-Leiter, und ab wann lohnt er sich?
Ein externer IT-Leiter übernimmt die Führungsarbeit der IT, ohne dass Sie eine Stelle schaffen: Budget und Jahresplanung, Steuerung von Dienstleistern und Verträgen, Verantwortung für Sicherheit und Backup, ein fester Bericht an die Geschäftsführung. Bei uns kostet die Rolle 114 € pro Stunde inkl. MwSt. als monatliches Kontingent, typisch sind 4 Stunden im Monat, also 456 €. Sinnvoll wird das ab etwa zehn Arbeitsplätzen, darunter reicht meist eine gute IT-Betreuung.
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Die Lücke zwischen „läuft nebenher“ und „eigene Stelle“
Bei drei Arbeitsplätzen führt niemand die IT, und das ist in Ordnung. Bei hundert gibt es dafür eine Stelle. Dazwischen liegt die Lücke, in der die meisten Handwerksbetriebe, Praxen und Kanzleien stecken: Die IT ist geschäftskritisch geworden, aber niemand ist für sie zuständig.
Woran man die Lücke erkennt:
- Verträge und Lizenzen verlängern sich unbesehen, weil niemand sie vor der Frist prüft.
- Angebote von Dienstleistern werden nach Bauchgefühl angenommen, weil niemand die Positionen beurteilen kann.
- Was die IT im Jahr kostet, weiß niemand genau, es steht auf vielen kleinen Rechnungen.
- Die Frage „Sind unsere Sicherungen eigentlich geprüft?“ hat keinen Adressaten.
Keiner dieser Punkte ist ein Notfall. Zusammen sind sie der Grund, warum IT im Betrieb teurer ist als nötig und unsicherer als gedacht.
Was der externe IT-Leiter konkret übernimmt
Die Rolle ist dieselbe wie bei einem angestellten IT-Leiter, nur im Umfang auf die Betriebsgröße gekürzt:
- Budget und Jahresplanung: Was wird dieses Jahr erneuert, was kann warten, was kostet das? Am Ende steht ein Plan mit Beträgen.
- Dienstleister und Verträge steuern: Angebote einholen und prüfen, Leistungen nachhalten, vor Vertragsverlängerungen die Konditionen ansehen.
- Sicherheit verantworten: Backup, Updates, Zugriffe und Notfallplan haben einen Zuständigen, der regelmäßig prüft, auch als belastbare Antwort für Cyber-Versicherung und Kundenfragebögen.
- Berichten: Ein kurzes festes Gespräch mit der Geschäftsführung pro Monat, mit Entscheidungsvorlagen statt Problemlisten.
Was es kostet, ehrlich gerechnet
Bei uns läuft die Rolle als monatliches Stundenkontingent zu 114 € pro Stunde inkl. MwSt. (95 € netto), monatlich kündbar. Typisch sind 4 Stunden im Monat, also 456 €. Größere Betriebe oder solche mit laufenden Projekten liegen bei 8 Stunden, also 912 €.
Die Vergleichszahl: Eine angestellte IT-Leitung kostet mit Gehalt, Nebenkosten und Ausstattung einen fünfstelligen Betrag im Monat, und die Stelle ist in dieser Betriebsgröße kaum sinnvoll auszulasten. Die ehrliche Untergrenze gilt aber genauso: Unter etwa zehn Arbeitsplätzen brauchen die meisten Betriebe keinen IT-Leiter, sondern eine gute Betreuung und alle ein, zwei Jahre eine Beratung vor größeren Entscheidungen.
Drei Namen für dieselbe Rolle
Interim-Manager, CIO as a Service, IT-Leiter auf Zeit: Alle drei meinen dieselbe Idee, Führungsarbeit ohne Festanstellung, in verschiedenen Formaten. Der Interim-IT-Manager springt meist in Vollzeit für einige Monate ein, etwa nach einer Kündigung im Mittelstand oder Konzern. CIO as a Service und IT-Leiter auf Zeit beschreiben die Dauerrolle mit kleinem Kontingent, und genau das ist unser Modell: die Führungsarbeit, die ein Betrieb zwischen zehn und fünfzig Arbeitsplätzen wirklich braucht, stundenweise.
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