n8n-Kosten: Cloud oder selbst gehostet, und was wirklich zu Buche schlägt
n8n kostet in der Cloud 24 € im Monat (Starter, 2.500 Läufe) oder 60 € (Pro, 10.000 Läufe), bei jährlicher Zahlung günstiger; die Business-Stufe liegt bei 800 € (Stand: Juli 2026). Selbst gehostet fällt für die Software nichts an, bezahlt wird nur ein Server ab wenigen Euro im Monat. Die ehrliche Gesamtrechnung entscheidet sich aber woanders: Einrichtung, Pflege und Überwachung kosten mehr als jede Lizenz, egal auf welchem Weg.
Die offiziellen Preise
Für die gehostete Variante ruft n8n derzeit diese Stufen auf (Stand: Juli 2026):
- Starter, 24 € im Monat: 2.500 Workflow-Läufe, für erste produktive Abläufe ausreichend.
- Pro, 60 € im Monat: 10.000 Läufe, für Betriebe mit mehreren aktiven Workflows.
- Business, 800 € im Monat: hohe Kontingente plus Firmen-Funktionen wie zentrales Login.
Bei jährlicher Zahlung wird es spürbar günstiger. Und daneben steht die Community-Version zum Selbst-Hosten: keine Lizenzkosten, keine Lauf-Begrenzung, dafür kümmern Sie sich selbst um Server und Betrieb. Was n8n überhaupt macht, erklärt der Grundlagen-Artikel Was ist n8n?
Die Rechnung fürs Selbst-Hosting
Die Software kostet nichts, der Unterbau wenig: Ein kleiner virtueller Server ist ab etwa 5 € im Monat zu haben, eine Umgebung mit Luft nach oben liegt bei 10 bis 20 €. Steht im Betrieb ohnehin ein Server, läuft n8n dort einfach mit. Rein rechnerisch schlägt das Selbst-Hosting die Cloud damit ab dem ersten Monat.
Nur ist die Lizenz eben nicht die ganze Rechnung.
Die Kosten, die auf keiner Preisliste stehen
Bei beiden Wegen steckt der eigentliche Aufwand in drei Posten:
- Einrichtung. Schnittstellen anbinden, Zugriffsrechte sauber vergeben, Fehlerfälle abfangen. Das entscheidet darüber, ob der Workflow zwei Jahre läuft oder nach zwei Wochen Ärger macht.
- Pflege. Dienste ändern ihre Schnittstellen, KI-Modelle werden ausgetauscht, Updates wollen eingespielt werden. Ungepflegte Workflows werden still schlechter.
- Überwachung. Ein Ablauf, der unbemerkt stehen bleibt, kostet mehr als er je gespart hat, weil sich alle auf ihn verlassen.
Wer diese drei Posten intern stemmen kann, fährt mit dem Selbst-Hosting hervorragend. Wer nicht, rechnet ehrlich: Entweder Cloud-Tarif plus eigene Einarbeitung, oder ein Dienstleister, der Aufbau und Betrieb übernimmt. Bei uns kostet der erste fertige Workflow 1.774 € zum Festpreis, die laufende Pflege ab 178 € im Monat, gehostet auf deutschen Servern oder direkt bei Ihnen im Haus. Die Abläufe gehören dabei Ihnen: n8n ist offen, jeder Kundige kann sie weiterführen.
Kurzes Fazit
Für Bastler und Tester: Community-Version auf einem kleinen Server, das Risiko sind ein paar Euro. Für Betriebe entscheidet nicht die Lizenz, sondern wer Einrichtung, Pflege und Überwachung trägt, das ist bei jeder Automatisierungs-Plattform so, nicht nur bei n8n. Ob sich der Einstieg für Ihre Abläufe rechnet, klärt der Potenzial-Check mit konkreten Zahlen.
n8n rechnen lassen statt raten?
Wir betreiben n8n für Betriebe auf deutschen Servern oder im Haus: erster Workflow 1.774 € Festpreis, laufende Pflege ab 178 € im Monat. Vorher sagen wir Ihnen ehrlich, ob sich Ihr Fall überhaupt lohnt.